Bauch und Hand einer Skulptur
© Rike Oehlerking / Skulptur: "Liegende Ägina" von Gehard Marcks, 1968

#64: Körper

Sich in der eigenen Haut wohlfühlen, von Kopf bis Fuß für etwas brennen – unsere Sprache zeigt, wie eng subjektive Wahrnehmung und Körper verbunden sind. Zugleich wird er von außen betrachtet, begehrt, bewertet. Zwischen Selbstbild und fremdem Blick entstehen Spannungen, die unter die Haut gehen. Über Körper zu sprechen (und zu schreiben) heißt auch, körperliche Zuschreibungen offenzulegen. Diese Ausgabe rückt Körperbilder und Körpersprache ins Zentrum. Nah, spürbar, vielfältig.

Bock auf keinen Bock: Maria Popov im Interview

Maria Popov schreibt in ihrem Sachbuch "Kein Bock Club" davon, dass es auch total okay ist keinen Bock auf Sex zu haben. Was kann uns das für den Umgang mit dem Thema und unseren Körperbildern mitgeben?

Lesetipp: Libuše Černá empfiehlt

Urachus ist nicht nur eine medizinische Diagnose, es steht im Roman der Bremerin Simone Falk auch für die Unsichtbarkeit weiblicher Leiden. Die erlebte Körperlichkeit ist der Fokus dieses Romans, der sich auch mit dem Prozess des Älterwerdens und dessen Akzeptanz auseinandersetzt. Libuše Černá stellt das Buch vor. Kennst du es schon?

Hüftschmal anstatt hüftbreit? In ihrer Kolumne "Satzwende" reflektiert Son Lewandowski Körperbilder und eine neue Art der Selbstbewertung. Erfahre mehr in ihrer Kolumne rund um das Thema Körper.

Die Sprachmusikanten aus Okayama

Aus der UNESCO City of Literature Okayama haben sich die Bremer Stadtmusikanten auf Japanisch auf den Weg zu uns gemacht. Die Aufnahme wurde in Zusammenarbeit mit einem Kinderheim gemacht - mehr Infos und das Audio findest du hier. I-AH!


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